Sportwissenschaft und Pétanque

Trainings-Wissen und tatsächlich trainierbaren Trainingsbereiche für den Pétanquesport

Auf der Basis sportwissenschaftlicher Grundlagen sind für alle Sportarten unterschiedliche Belastungen und Anforderungen gegeben – und dementsprechend muss natürlich ein zielgerichtetes Training angepasst werden.

Durch meine langjährige Erfahrung speziell im Leistungssport als Bundestrainer im DPV stehen mir viele Erkenntnisse und Einblicke in eine tatsächlich notwendige Trainingsarbeit zur Verfügung, nach denen ich im Laufe der Jahre in Verbindung mit vielen Trainerkollegen/innen im In- und Ausland relevante, spezialisierte Trainingsinhalte erarbeitet habe.

Pétanque als Mentalsport erfordert sportspezifisch abgestimmtes Training

Basiswissen aus der allgemeinen Sportwissenschaft

Bewegungslehre

Trainingslehre

Sportmedizin

Sportpsychologie
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Anforderung, Belastung und Spezialisiertes Training für Pétanque-Sport

Belastung physisch und psychisch

Schwerpunkte der Belastung

Trainierbarkeit
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Trainingselemente

Pétanquespezifisch

Athletik-Training

Mental-Training

Vorwort zur Einleitung und Einstieg


Pétanque als Sport zu definieren ist inzwischen unbestritten.

Pétanque als Leistungssport zu betreiben ist ebenfalls seit langer Zeit keinesfalls mehr unbekannt – wenn auch noch immer mit dem Status Außenseiter- oder Exotensportart und nachwievor mit keiner olympischen Anerkennung beim IOC/DOSB geführt
(Allerdings wird Pétanque inzwischen zumindest als Präzisionssport bei den World Games als offizielle Sportart gelistet).

Aber selbst im Freizeit-, oder Breitensport, wo Pétanque eine durchaus sehr verbreitete Basis genießt, hat jede/r Sportler/in den Ehrgeiz, sich stetig weiter zu entwickeln und das eigene Leistungsvermögen auszureizen – Training ist hierbei, wie in allen anderen Sportarten auch, der Schlüssel zum individuellen Erfolg.

Training ist allerdings nicht gleich Training.
Es leuchtet ein, dass es für eine Mentalsportart recht wenig Sinn macht, seine Grundschnelligkeit, wie ein Sprinter, in Hunderten von Trainingsstunden auf der 400-Meter-Laufbahn steigern zu wollen.

Das zielgerichtete Training für den/die Pétanquesportler/in muss exakt auf die Anforderungen und auftretenden Belastungen zugeschnitten sein und dafür die nötigen, wichtigen Trainingskomponenten enthalten, die notwendig sind, um das angestrebte Ziel richtig anzupacken und um dafür zusätzlich ein abwechslungsreiches Training zu ermöglichen.
Lediglich die Intensivität und der Umfang der Trainingskomponenten müssen auf die individuelle Zielvorgabe abgestimmt sein.


Durch meine langjährige Erfahrung speziell im Leistungssport als Bundestrainer im DPV habe ich viele Erkenntnisse/Einblicke in eine tatsächlich notwendige Trainingsarbeit gesammelt und im Laufe der Jahre in Verbindung mit vielen Trainerkollegen/innen im In- und Ausland relevante, spezialisierte Trainingsinhalte erarbeitet.

Die sehr oft gestellte FrageWas ist bei der Sportart überhaupt trainierbar?” ist für (beispielsweise) einen Fußball-Trainer recht einfach zu beantworten: Technik, Taktik, Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer.
Im Pétanque-Training ist, wie bei vielen anderen Mental- und Präzisionssportarten auch, oftmals diese Frage nicht ganz so kurz und knapp zu beantworten – wenngleich die vorgenannten Trainingsinhalte auch im Pétanquesport keinesfalls allesamt wegfallen.


Umfangreiche und hoffentlich befriedigende Antworten auf diese und sich damit ergebende Fragen will ich in dieser Rubrik aufgreifen.
Ich hoffe damit eine Orientierungshilfe schaffen zu können, um nach den eigenen Zielen und Möglichkeiten das eigene Training konkret, konsequent und gleichfalls nachhaltig und ganzheitlich zu gestalten.

An dieser Rubrik schreibe ich stetig weiter und werde sie nach und nach erweitern.
An der Themen-Auflistung links ist erkennbar, wohin es gehen soll und welche Themen ich aufgreifen werde.
Immer mal wieder eine kleine Kreativpause sei mir verziehen.